vereinen sich Geist, Körper und Seele des Menschen !

Informationen zur Erlebnispädagogik

Das Wort Pädagogik ist ein altgriechischer Begriff, der mit Erziehung oder Bildung übersetzt werden kann. Es bezeichnet jede Weiterentwicklung des Menschen durch Bildungsmaßnahmen und Lernprozesse.

Beispiel für eine Definition der Erlebnispädagogik:

Wir arbeiten mit einem pädagogischen Konzept zielorientiert und bevorzugt in der Natur oder dem naturnahen Raum vorrangig an der Förderung von Selbst- und Sozialkompetenz.

Erlebnispädagogik ist eine ressourcen- und handlungsorientierte Methode, in der die Elemente der Natur, des eigenen Erlebens und die Gemeinschaft pädagogisch, zielgerichtet miteinander verbunden werden. Sie trägt weiters zur zwischenmenschlichen Begegnung und Beziehung bei, weil sie durch oft notwendige, persönliche Nähe neue Sichtweisen der Fremd- und Selbstwahrnehmung eröffnet. Bisherige gelebte Einstellungen und (Vor)Urteile können neue, andere Bedeutungen erhalten. Es werden die gemeinsamen Gruppenerfahrungen in der Natur und in einer anderen Umgebung genützt, um die eigene Persönlichkeit und die soziale Kompetenz weiterzuentwickeln.

Dieses handlungs- und erfahrungsorientiertes Lernen hat eine intensive Wirkung auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung von Menschen. Lernen ist dann am effektivsten und nachhaltigsten, wenn eigenes aktives Handeln mit einer ausgewogenen Verknüpfung von Herausforderungen, mit neuen Erlebnissen und Erfahrungen und mit allen Sinnen kombiniert wird. Die Erlebnispädagogik bedient sich dieser Erkenntnis schon seit vielen Jahren und bietet mit ihren Programmen die Möglichkeit, in nicht alltäglichen Situationen Herausforderungen zu schaffen die motivieren, sich auf Neues einzulassen. Die gemeinsamen Aufgaben in der Gruppe fördern dabei das soziale Lernen. Die im Rahmen dieser Aktivitäten gemachten Erfahrungen werden später durch den Einsatz von gezielten Reflexionsmethoden verarbeitet und können so in das eigene Leben integriert werden. Diese neuen Erfahrungen können auf Situationen und Herausforderungen, die Einem im Alltag begegnen, übertragen werden und so dabei helfen, diese besser zu bewältigen, da neue Denk- und Verhaltensmuster zur Verfügung stehen.

Was ist Erlebnispädagogik?

  • Lernen mit dem Kopf, dem Herzen und den eigenen Händen

  • Gemeinschaft erleben, und dabei neue Freunde finden

  • Probleme lösen in einem geschützten Rahmen

  • Eigene Stärken und Schwächen erkennen

  • Selbstvertrauen stärken

  • Verantwortung übernehmen für sich und seine Handlungen

  • Mut, Spaß und Freude

  • Neue Fähigkeiten und Talente an sich zu entdecken

  • Natur erleben, fühlen und spüren

  • Zusammenhalt in der Gruppe erleben

  • Schwerpunkt auf Teamarbeit und Gemeinsamkeit

Was ist Erlebnispädagogik NICHT:

  • Wettkampf oder waghalsige spektakuläre Aktionen

  • Computerspiele oder ein Erlebniskaufhaus

  •  Nur Natursport oder Regenwürmer essen (Survivaltraining)

  • Aktivitäten, die alleine absolviert und durchlaufen werden müssen

 

Einige Schwerpunkte der Erlebnispädagogik:

  • die eigene Persönlichkeitsentwicklung

Förderung der Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion trainieren

eigene Grenzen kennenlernen und das Selbstvertrauen stärken

eigene Stärken und Schwächen kennenlernen

intensive Sinnes- und Körpererfahrungen

  • Soziale Kompetenzerweitern

Gewaltfreie Kommunikation und Kooperation mit Anderen eingehen

Empathie weiterentwickeln sowie Rücksichtnahme und Verständnis gegenüber Anderen

Eigene Rolle und Verantwortung in der Gruppeerkennen

  • Werte und Normen

Wertehaltung und Wertefindung

Naturbewusstsein fördern, Gesunder Lebensstil

  •  Wissen und Können

Aneignung von neuem Wissen sowie technische Fähigkeiten erlernen

Fertigkeiten üben und trainieren

Körperliches Geschick erweitern

 

Ein Übersichtsbild zum Thema „Erlebnispädagogik“ finden Sie in der Rubrik GALERIE.


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